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GRID Computing
Der Begriff Grid-Computing stammt von der englischen Bezeichung für das Stromnetz, dem Power Grid. Die Idee des Grid-Computings ist dabei, die Rechenleistung - ähnlich wie elektrischen Strom - “aus der Steckdose” vom Grid beziehen zu können. Der User übergibt seinen Auftrag über genormte Schnittstellen ans Grid, woraufhin die Ressourcenallokation automatisch erfolgt.

Dieses sagt die Wikipedia, wenn man dort den Begriff Grid Computing eingibt. Es könnte auch für uns einmal in weiter Zukunft von Vorteil sein. Ich erzähle gerne ein Beispiel, was die Methode ganz gut erklärt.

Nehmen wir einmal an, dass wir mobil ein Riesen Rechenproblem (z.B. Rendering o.ä.) hätten. Wir haben aber nur ein Handy dabei. Das Mobiltelefon hat alleine aus Stromgründen einen viel zu langsamen Prozessor, um die Aufgabe lösen zu können. Also formulieren wir -oder wir lassen formulieren- die Aufgabe und übergeben sie dem GRID. Dort wird sie verteilt und dort, wo gerade Computerleistung überschüssig ist, wird gerechnet. Zurück kommt dann irgendwann die Lösung der Aufgabe aus dem Netz.

Bis es so weit ist, dass nicht nurdie Großrechenanlagen untereinander, sondern auch wir von den Möglichkeiten Gebrauch machen können, dürfte noch ein langer Weg sein.

Im Studio ist Prof. Ulrich Trottenberg vom SCAI der Fraunhofergesellschaft in St. Augustin.

RFID im Ausweis
Die Zeit ist reif für Veränderungen - auch im Ausweiswesen. Soch dachte sicherlich das Innenministerium, als es begann, den neuen Reisepass mit RFID und anderen biometrischen Mitteln auszustatten. Das würde, so dachte man, das ganze Passwesen bedeutend sicherer gestalten. Doch schon im Vorfeld werden Zweifel wach, ob dies die richtige Gangart darstellt. Denn wenn man heute schon weiss, dass die RFID Methode als geknackt gilt, dann ist das Fortschreiben dieser Methode nicht nur zweifelhaft, sondern auch kontraproduktiv.

Da man noch nicht einmal unbedingt den Pass in der Hand halten muss, sondern drahtlos die Inhalte lesen kann, so kann man sich vorstellen, dass z.B. an den Grenzen des Auslands alle deutschen Staatsbürger automatisch vom fremden Geheimdienst gescannt werden. Es entsteht dann eine riesige Datenbank mit allen biometrischen Daten - nur in der falschen Hand.

Ebaystudie zur Vertrauenswürdigkeit
Haben Sie auch schon nach einem Ebaykauf den Verkäufer bewertet? Wahrscheinlich ja. Das, was einem manchmal lästig vorkommt, nutzten die Wissenschaftler der Uni Bonn und der RWTH Aachen (Prof. Christian Grund). Sie nutzten das Bewertungsprofil verschiedener Verkäufer, die aber die gleiche Ware anboten. Die Ware waren DVD’s gleichen Titels. Sie setzten dann die Erlöse in Relation zur Bewertung und zur Endzeit der betreffenden Auktion. Und siehe da, es macht schon was aus, ob der Verkäufer eine gute oder schlechte Bewertung vorweist. Auch die Tageszeit geht in den Erlös mit ein.

Zuhörerreaktionen
Unser Anrufbeantworter wird noch fleißig genutzt. Diesmal haben wir wieder ein paar typische Stimmen aus der Zuhörererschaft ausgesucht.

Comments

  1. Udo Becker
    November 24th, 2007| 06:59

    Toll das die nächste Sendung kommt, es wäre schön wenn auch die Uhrzeit angegeben würde! Ich sitze nicht 24 Stunden vor der Glotze um auf die Sendung zu warten !!!!

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Der Begriff Grid-Computing stammt von der englischen Bezeichung für das Stromnetz, dem Power Grid. Die Idee des Grid-Computings ist dabei, die Rechenleistung - ähnlich wie elektrischen Strom - “aus der Steckdose” vom Grid beziehen zu können. Der User übergibt seinen Auftrag über genormte Schnittstellen ans Grid, woraufhin die Ressourcenallokation automatisch erfolgt.

Dieses sagt die Wikipedia, wenn man dort den Begriff Grid Computing eingibt. Es könnte auch für uns einmal in weiter Zukunft von Vorteil sein. Ich erzähle gerne ein Beispiel, was die Methode ganz gut erklärt.

Nehmen wir einmal an, dass wir mobil ein Riesen Rechenproblem (z.B. Rendering o.ä.) hätten. Wir haben aber nur ein Handy dabei. Das Mobiltelefon hat alleine aus Stromgründen einen viel zu langsamen Prozessor, um die Aufgabe lösen zu können. Also formulieren wir -oder wir lassen formulieren- die Aufgabe und übergeben sie dem GRID. Dort wird sie verteilt und dort, wo gerade Computerleistung überschüssig ist, wird gerechnet. Zurück kommt dann irgendwann die Lösung der Aufgabe aus dem Netz.

Bis es so weit ist, dass nicht nurdie Großrechenanlagen untereinander, sondern auch wir von den Möglichkeiten Gebrauch machen können, dürfte noch ein langer Weg sein.

Im Studio ist Prof. Ulrich Trottenberg vom SCAI der Fraunhofergesellschaft in St. Augustin.

RFID im Ausweis
Die Zeit ist reif für Veränderungen - auch im Ausweiswesen. Soch dachte sicherlich das Innenministerium, als es begann, den neuen Reisepass mit RFID und anderen biometrischen Mitteln auszustatten. Das würde, so dachte man, das ganze Passwesen bedeutend sicherer gestalten. Doch schon im Vorfeld werden Zweifel wach, ob dies die richtige Gangart darstellt. Denn wenn man heute schon weiss, dass die RFID Methode als geknackt gilt, dann ist das Fortschreiben dieser Methode nicht nur zweifelhaft, sondern auch kontraproduktiv.

Da man noch nicht einmal unbedingt den Pass in der Hand halten muss, sondern drahtlos die Inhalte lesen kann, so kann man sich vorstellen, dass z.B. an den Grenzen des Auslands alle deutschen Staatsbürger automatisch vom fremden Geheimdienst gescannt werden. Es entsteht dann eine riesige Datenbank mit allen biometrischen Daten - nur in der falschen Hand.

Ebaystudie zur Vertrauenswürdigkeit
Haben Sie auch schon nach einem Ebaykauf den Verkäufer bewertet? Wahrscheinlich ja. Das, was einem manchmal lästig vorkommt, nutzten die Wissenschaftler der Uni Bonn und der RWTH Aachen (Prof. Christian Grund). Sie nutzten das Bewertungsprofil verschiedener Verkäufer, die aber die gleiche Ware anboten. Die Ware waren DVD’s gleichen Titels. Sie setzten dann die Erlöse in Relation zur Bewertung und zur Endzeit der betreffenden Auktion. Und siehe da, es macht schon was aus, ob der Verkäufer eine gute oder schlechte Bewertung vorweist. Auch die Tageszeit geht in den Erlös mit ein.

Zuhörerreaktionen
Unser Anrufbeantworter wird noch fleißig genutzt. Diesmal haben wir wieder ein paar typische Stimmen aus der Zuhörererschaft ausgesucht.

Comments

  1. Udo Becker
    November 24th, 2007| 06:59

    Toll das die nächste Sendung kommt, es wäre schön wenn auch die Uhrzeit angegeben würde! Ich sitze nicht 24 Stunden vor der Glotze um auf die Sendung zu warten !!!!

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