Archive for August, 2006

Montag, 21.08.2006

Es ist mal wieder so weit. Heute ist wieder ein neuer Sendetag. Die Sendung ist fast schon ‘eingetütet’, doch wir müssen noch eine Übersetzung produzieren. Ich nehme an, dass Manfred Kloiber dann die Sendung in den frühen Abendstunden einstellt.

Wenn der Link auf der ‘Aktuelle Sendung’ - Seite nicht ins Leere läuft, dann wurde die Sendung freigeschaltet. Dann kommt hoffentlich der Server wieder ins Schwitzen.

Ich hatte am Wochenende wieder eine Begegnung der dritten Art. Ich wurde mit meinem neuen Internet freigeschaltet. Die erste Enttäuschung kam schon am Donnerstag. In einem der vielen Briefe des Providers stand drin, dass ich am Freitag zugeschaltet werde, und ich soll gegen 12:30 Uhr mal eine ARCOR Nr. anrufen. Wenn die dann Antwort gäbe, dann wäre ich angeschaltet.

Und dann stand da noch etwas ganz klein und verschämt auf dem Papier: Geschwindigkeit: 6000 KBit/sek. Hatte ich nicht 16 MBit/sek bestellt? Das ginge nicht in meinem Fall war die lapidare Antwort, ich wäre zu weit weg von der Vermittlungsstelle. Im Gespräch mit anderen kam dann heraus: “Sei froh, dass du 6 MB bekommst, ich habe nur 2 MB gekriegt und sitze seither drauf. Auch mitten in Köln”.

Es wird wohl in keiner Szene so viel heiße Luft versprochen wie bei den ISP’s. Wenn man überall die Werbung mit der Doppelflat für 0 Euro liest, so muss man dann unbedingt ins Kleingedruckte einsteigen, um zu erfahren, dass das gar nicht mit 0 Euro abgetan ist. Schon merkwürdig - diese Szene.

Jedenfalls ging es dann relativ zügig ab. Nachdem ich ca. 1 1/2 Stunden gar kein Telefon hatte, kam das Freizeichen wieder zurück. Davon erfährt man auch nichts in den vielen Briefen, die vorher mit jeder Kleinigkeit eintrudelten. Da stand nichts drin, dass man für ca. Stunden stumm geschaltet werden kann.

Mittlerweile laufen die Computer alle im Internet und selbst der PDA hat es geschafft. Aber das ist wieder nur mit einem Kompromiss zu schaffen gewesen. Es ist richtig, dass man darauf aufmerksam gemacht wird, dass heutzutage die WEP Verschlüsselung nicht mehr die sicherste Methode ist. Man soll die WPA Verschlüsselung nehmen. Doch der kleine PDA kann die WPA Methode nicht. Also musste ich auf WEP zurück. Und am Anfang fand ich keinen Weg, um die WPA Verschlüsselung zu umgehen. Dann war es irgendwie doch möglich. Nun hoffe ich, dass keiner meine 128 Bit Verschlüsselung knackt. Dieses ist übrigens keine Einladung, es zu versuchen. Denn viel hat man nicht davon, wenn man bei mir ins Internet kommt.

Donnerstag, 17.08.2006

Es geht immer weiter. Die Zeit verfliegt im Nu. Meine Rentnerschaft habe ich mir ein wenig langweiliger vorgestellt. doch jetzt fängt noch einmal all das an , das ich schon einmal erlebte als jugendlicher Redakteur. Jetzt kommen plötzlich Einladungen, um dies oder das zu besichtigen. Beim WDR ist es strikt verboten, solche Einladungen anzunehmen. Als Rentner sieht das wahrscheinlich etwas anders aus. Jedenfalls habe ich zugesagt und werde am 29.8 und 30.8. in Cardiff in England sein. Dort wird den Journalisten aus ganz Europa die Produktionsstätte der Laptopfabrikation gezeigt. Offenbar werden wir dann abends zu einem Konzert der Rolling Stones gekarrt. Aus eigenem Antrieb würde ich das nicht machen wollen - aber wenn es pauschal eingetütet wurde, dann wird es ein ziemliches Erlebnis werden.

Natürlich nehme ich auf dieser Tour meinen kleinen Recorder mit, um für die Sendungen einen Beitrag aufzuzeichnen. Wer jetzt wissen will, was das für ein Recorder ist, dem kann ich sagen, dass es der EDIROL ist, der mit seinen eingebauten Mikrofonen besonders einfach gute Audioaufnahmen garantiert. Wenn man richtig auf die Taste drückt und den Recorder dicht genug an den Mund des Interviewten hält, dann ist die Aufnahme perfekt. 44 kHz Samplefrequenz und Abspeicherung auf WAV.

Die Sache mit dem Passwort und dem Einstieg bei meinem Provider hat sich jetzt relativiert. Ich hätte ohne weiteres das neue Passwort aus dem Systembereich ablesen können. Doch ich war viel zu nervös und unerfahren. Ich finde es ja schon toll, dass der Provider sich so einsetzt, um eine non profit Produktion zu unterstützen. Mein Provider ist seit Anbeginn meiner Internetaktivität www.kontent.de, bei denen ich immer auf ein offenes Ohr gestoßen bin. Damals, als bei der Absetzung der Sendung plötzlich mein Traffic um ein vielfaches stieg, half mir kontent.de, aus meiner finanziellen klemme herauszukommen. Auch jetzt ist der Geschäftsführer Uli Klinkhammer wieder mit von der Partie, wenn es um Webspace oder Newsletter geht. Ein Dankeschön von hier ist wahrscheinlich zu wenig. Hauptsache, Sie haben das, was Sie brauchen.

15.08.2006

Die Odyssee ist zu Ende. Endlich können die neuen Seiten dort erscheinen, wo sie hingehören. Wer das gestern Abend mitgekriegt hat, der weiß, von was ich rede. Wir kamen ganz einfach nicht auf den Server, um die Dateien zu aktualisieren. Es stellte sich dann heraus, dass wir es auch gar nicht konnten, denn das Passwort wurde gewechselt, ohne dass wir es mitgekriegt hätten. Wie so was passieren kann, lesen Sie auf den Aktuellen Seiten in meinem programm meine Homepage.

14.08.2006 - nun wirklich

Heute ist für uns wieder der Tag der Wahrheit. Die neue Sendung ist fertig und sie muss noch konfektioniert werden. Wir hoffen, dass sie um 20 Uhr auf den Server kommt. Das war heute recht anstrengend. Denn wir haben drei Sendungen produziert, um es für uns alle machbarer zu gestalten. Da war dann ein Gespräch zu führen, das in diese Ausgabe gehört, das nächste in eine ganz andere usw.

Doch ich hoffe, dass die Sendungenen wieder gut geworden sind. Wir haben es wenigstens versucht.

Es ist einfach toll, was wir so an Reaktionen von den Zuhörern bekommen. Da ist aber auch wirklich nichts Böses dabei. Vielen Dank dafür!

13.08.2006

Da war ich der Zeit wieder ein paar Tage voraus. Wenn die letzte Meldung vom 14.8. stammt und diese hier, die aktuellste vom 13.8. dann muss ein Zeitsprung eingebaut sein.
Ich habe mich heute noch einmal ins Zeug gelegt und schnell das PC Sudoku fertiggemacht. Vielleicht ist es noch nicht das Endrelease, doch es funktioniert schon recht gut.

  • Download des PC Programms
  • Ich habe die Dateien nicht gezipt, denn es sind so wenige kbytes, dass sich das in der heutigen Zeit gar nicht mehr lohnt. Laden Sie die drei Dateien sudoku.exe, trumpet1.wav und sudo.txt runter und kopieren Sie diese in einen eigenen Ordner.

    Von dort können Sie dann die EXE starten.

    Sollte der PC über eine fehlende Datei MSVB…. meckern, die findet man über Google im Netz. Ich glaube, sie liegt auch bei mir im Programm. Muss mal nachsehen. Ja, sie liegt in meinem Programm www. backilo.de unter dem Punkt Visual Basic und ist 1,4 MB groß.

    Wenn Sie Programm heute am Sonntag noch zum Laufen bringen und die Bild am Sonntag im Zugriff haben, dann können Sie mal testen, wie effektiv die Software durch das schwerste Rätsel durchkämpft. Absolut kein Problem.

    Bei der PPC Version muss ich noch einmal checken, wie dies mit den Runtime Dateien aussieht. Einige, die Windows mobile 5 laufen haben, sollen wohl damit Schwierigkeiten haben.

    14.08.2006

    So langsam trudeln die neuen Themen ein. Auch wenn vieles ‘auf der Straße’ liegt, so macht es doch immer Arbeit, die entsprechenden Gesprächspartner zu suchen. Es hat auch Nachteile, wenn man sein eigener Intendant ist. Ich war gestern zu einem Vorgespräch bei dem Fraunhofer Institut SCAI in St. Augustin. Immer, wenn ich dort hinfahre, kommen so alte GMD Gefühle auf. Diese Institution hat uns lange in Computerclubzeiten begleitet.
    Ich war bei Prof. Ulrich Trottenberg, dem Institutsleiter. Wir besprachen zwei Themen für den CC2: ein Rückblick auf seine Entwicklung des schnellstens Rechners der Welt: Suprenum. Dieser Computer hatte zwar eine tolle Architektur - doch ein wirtschaftlicher Erfolg wurde es nie. Es war wohl auch zu früh für einen massiv arbeitenden Parallelrechner.

    Ich kann voll Stolz berichten, dass ich vor zwei Jahren ein Viertel der Hauptplatine zu Hause in meinem Arbeitszimmer hängen habe. Ich kann ja gerade mal ein Bild davon machen.

    Doch jetzt kommen plötzlich mit der Multicoretechnik die alten Strategien und Algorithmen zurück. Denn auch hier muss massiv parallel gearbeitet werden. Es gibt sicherlich keinen besseren Experten auf diesem Gebiet. Ich freue mich schon auf das Gespräch.
    Danach werden wir noch ein zweites Thema (vielleicht tauschen wir es auch) für eine der nächsten Sendungen vorbereiten. Gridcomputing ist ein Schlagwort, das unsere Welt sicherlich noch sehr verändern wird. Es geht dabei um verteiltes Rechnen. Das krasseste Beispiel fällt mir da immer ein. Ein Handy muss mit physikalischen Engpässen leben. Der Akku soll lange Standbyzeiten haben, der Stromverbrauch muss daher in Grenzen gehalten werden.

    Damit sind dem Prozessor Grenzen gegeben. Wird er zu schnell getaktet, dann frißt er zu viel Strom. Wenn ich nun ein rechenintensives Problem habe und viel Rechenleistung brauche, so gelingt das dem eingebauten Prozessor nicht, in erträglicher Zeit, ein Ergebnis zu produzieren.

    Also formuliert man sein Problem, sendet es an einen anderen Computer im Netz und der greift nun im GRID auf viele andere Rechner zurück und schickt dann das Ergebnis wieder an das Handy zurück.

    Ist vielleicht ein bisschen sehr weit ausgeholt, aber in der Wissenschaft (z. B. Weltraumsimulationen oder Wetter) werden mächtige Rechner benötigt. Wenn man nun die Kräfte international bündeln kann, so kann dies auch kostengünstiger geschehen.

    Mal sehen, ob das noch Gehingespinste sind, oder ob da schon realistische Lösungen dahinterstecken.

    7.08.2006

    UPDATE 22h30 07.08.2006
    Die Feuerwehr war da und hat einiges wieder in Ordnung gebracht, was das Layout und Links angeht…

    Irgendwie habe ich mir die styles oder ähnliches zerschossen. Ich kriege das heute wohl nicht mehr hin. Wichtig ist, dass die Links zur aktuellen Sendung funktionieren. Dort nämlich ist die neue Sendung, bereits die dritte, anklickbar.

    Auch ein RSS Feed hat Wolfgang Rudolph angelegt. Damit sollte man bequem an die Sendungen im Abo kommen.

    Es geht weiter. Die Zeit verfliegt so dahin. Im Moment zumindest ist es so, dass mein Tagesablauf von den Vorbereitungen zur Sendung ganz schön beeinflusst wird. Jetzt das Internetprogramm für den CC2 auch noch auf dem laufenden zu halten, ist ein ganz schöner Zeitaufwand.

    Mittlerweile muss ich tatsächlich wieder hin und her überlegen, wie diese htm Sprache sein muss, damit auf dem Bildschirm das richtige angezeigt wird. Nach drei Jahren, als ich mein eigenes Programm noch richtig mit php Befehlen automatisierte, hat man so einiges ganz einfach vergessen. Ob ich im Moment z.B. mein Horoskopprogramm noch einmal hinkriegen würde, kann ich nicht sagen.

    Am 11. August soll ich für DSL freigeschaltet werden. “Wie”, werden Sie sagen, “hat der Kerl noch kein DSL? - und erzählt uns immer einen vom Pferd?” In der Tat, ich begügte mich bisher zu Hause mit ISDN Internet. Die schnellen Leitungen hatte ich im Büro. Und wenn mal ein dicker Hund zu laden war, zum Beispiel die Wikipedia mit ihren 800 MB, dann machte ich das im Büro auf einen USB Stick. Doch jetzt ist mir das doch ein wenig zu langsam. Und nachdem auch noch ein freundlicher Nachbar unverschämterweise sein WLAN mit einer WEP Verschlüsselung versehen hat, wird ews eng.

    Na gut, am 11. August soll es so weit sein. 16 MBit und Telefon flat und Euro flat zusammen für 59.80 €. Das hätte man sich vor Jahren noch nicht träumen lassen.

    Ob ich meine alte komplizierte Methode, um ins Internet zu kommen, nicht vermissen werde, kann ich noch nicht sagen. Denn der Zugang zu dem ISDN Server war super sicher aber fürchterlich lästig. Ich musste jedes Mal, wenn ich ins Internet wollte, eine eigene achtstellige Zugangsnummer generieren, diese dann eingeben und warten, ob es geklappt hat.

    Jedenfalls wird Professort Trottenberg von St. Augustin zu uns ins Studio in Köln kommen.

    Passwortgenerator mit SmarCard

    Das ist der Passwortgenerator mit SmartCard

    Im Gerät steckt eine SmartCard mit einem geschützten Zufallsalgorithmus. Der Server, den ich dann kontaktiere, kennt mich und mein Gerät. Er weiss, welche Ziffern mein Gerät in welcher Reihenfolge generiert. Er kennt also meine Zugangsdaten und dieses achtstellige Passwort. Jetzt werden Sie vielleicht sagen: “Was macht der da? Er verrät ja sein Passwort!”. Keine Angst, das Passwort ist schon längst abgelaufen. Denn wenn man einmal mit diesem Passwort im Server war, dann kann man es auch in der Zeitung veröffentlichen.

    Ein bisschen umständlich - aber gut.

    Heute gibt es also wieder eine neue Sendung. Ich hoffe, dass sie genausogut ankommt wie die beiden letzten Ausgaben. Ab sofort müssen wir auch wieder über die neuen Themen nachdenken, Kontakte für Telefoninterviews herstellen usw. usw.

    Es haben sich ja einige Leute gemeldet, die mithelfen wollten bei der Abwicklung der Sendungen. Hilfe könnte ich gebrauchen bei der Pflege des Internetprogramms. Von mir werden keine allzugroßen Innovationen kommen. Ich bin froh, wenn das mit den Aktualisierungen klappt und ich keine Daten vergesse. So ein richtig schönes und ausgefallenes Programm wird das nie werden, weil ich auch ganz einfach nicht die Zeit habe, um mich auszubilden. Ich glaube auch, dass ich nicht der geborene Künstler bin. Wie wär’s?

    Wieder auferstanden

    Hier sollte ein wenig zu Geschichte und Idee hinein. Über Wolfgang und Wolfgang und ihre Idee vom neuen ComputerClub.